KinderCampus Höchst

Der KinderCampus ist ein bunter, lebendiger, offener und einladender Lern- und Begegnungsraum für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren und deren Eltern.

Mit dem Ziel, Familien in ihrem Alltag zu unterstützen, wird versucht möglichst viele Angebote für Kinder unter einem Dach zu vereinen. Mit dem KinderCampus wird auch ein sozialer Raum in Höchst geschaffen werden, wo alltägliche Begegnungen stattfinden können.

Kinderhaus – Kinderbetreuung von 1 bis 6 Jahren

Im KinderCampus beherbergt ist eine von der Gemeinde Höchst betriebene öffentliche Kinderbetreuungseinrichtung, das Kinderhaus. Hier ist die Betreuung von Kindern im Alter von 1 bis 6 Jahren möglich.

ProjektWerkstatt – Sprache als Schlüsselkompetenz für unsere Kinder

Die ProjektWerkstatt im KinderCampus schafft einen Bildungsort für Eltern und deren Kinder mit den Schwerpunkten Sprachfrühförderung, Mehrsprachigkeit und familiäre Lese- und Spielkultur. Die Projektwerkstatt möchte dazu beitragen, dass Kinder aller sozialer Gruppen in unserem Dorf einen guten Bildungsstart und gute Bildungschancen haben können.

Sie bietet Eltern in Form von Workshops, Vorträgen und Begegnungstreffen u.v.m. die Möglichkeit, sich im Bereich Sprachförderung und Sprachentwicklung weiter zu bilden. Darüber hinaus werden für Kinder und Familien Vorleseangebote geschaffen.

Weitere Angebote im Haus:

  • Elternberatung - Connexia
  • Kinderarzt Dr. Ekkehard Gehrer
  • aks Kinderdienste (ab Frühjar 2014)

Privates Engagement für ein gesellschaftliches Anliegen

Die Initiative zur Gründung des KinderCampus Höchst ging von Gerhard Blum, ein in Höchst ansässiger Unternehmer (Blum Beschläge), aus. Die Firma Blum ist bekannt für ein ausgezeichnetes Lehrlingsbildungsprogramm - da spielen Fragen des persönlichen Charakters und der sozialen Kompetenz mindestens so eine große Rolle, wie technische Fähigkeiten. Bei Blum ist ein großes Interesse entstanden, wie möglichst viele Kinder/Jugendliche einen chancengerechten Zugang zum Leben in unserer Gesellschaft finden. So war der Grundcharakter vom KinderCampus schon gelegt.

In einer Arbeitsgruppe (Gerhard Blum, Vertreter der Politik und Verwaltung und im Beisein von Architekt Gerold Gassner) wurden gleichzeitig ein innovatives inhaltliches Konzept grob skizziert und das dazu passende Raumkonzept entwickelt. Die Moderation der Arbeitsgruppe hatte Johanna Neußl inne - Andreas Holzknecht fungierte als "inhaltlicher Freigeist".

KinderCampus wird zum Gesundungsraum

Um Gesundheit zu fördern braucht es tragfähige soziale Beziehungen, viel Bewegung und gesunde Ernährung. Die Schaffung von einem Gesundungsraum (auf allen Ebenen) wurde zum Programm. Zudem wurden die Kernanliegen von Konzept der "Familienzentren Nordrhein Westfalen" - konkret "Alles unter einem Dach" eingeflochten. So entstand ein Projekt, welches seines Gleichen in Europa suchen muss. Das architektonische Konzept und das inhaltliche Design des KinderCampus Höchst passen zusammen und passen haargenau.

Der Rahmen dazu wurde bestmöglichst geschaffen - und nun liegt es an den handelnden Personen dieses Projekt lebendig werden zu lassen - wachsen zu lassen.