Vernetzung - Kooperation - Ressourcen teilen - Synapsen bilden - usw.

Wenn es um Vernetzung geht - geht es immer auch um Kooperation - um Ressourcen teilen - um Synapsen bilden - Stärken ergänzen - Schwächen kompensieren - ein gemeinsam neues Drittes zu entwickeln - schlussendlich geht es um Beziehung.

Vernetzung ist wahrscheinlich im kommunalen Raum die größte Qualitätsressource, welche meist mit recht wenig Aufwand (etwas Zeit und Raum, meist wenig Geldeinsatz) erreicht werden kann.

Die schon beschriebenen Grundsätze für gelingende Vernetzung - für gelingende Kooperation - für gelingende Entwicklung sind auch hier von Bedeutung.

Der Dialog ist eine hilfreiche Möglichkeit Vernetzung auf sehr wertschätzende Art zu erleben und zu entwickeln.

Bei begleiteten Vernetzungsprozessen geht es darum Vertrauen zu entwickeln und konkrete verlässliche Strukturen zur Vernetzung aufzubauen (z.B.: Kooperationskalender)

Die beteiligten Personen müssen den Charakter von Kooperation verstehen und mittragen und sie müssen für sich persönlich oder für ihre Institution einen Nutzen erkennen.

Konkrete Vernetzungen im Bereich Kinder und Familien:

  • alle Einrichtungen, die sich um "Frühe Kindheit" kümmern (ab der Schwangerschaft bis zum Kindergarten)
  • alle pädagogischen Einrichtungen: vertikale Vernetzung (= Kinderbetreuung + Kindergärten + Volksschulen + Mittelschulen) und horizontale Vernetzung (= alle Einrichtungen, die sich um Kinder in einem gewissen Alter kümmern)
  • Ressourcen aus dem Bereich der Vereine, der Betriebe, des öffentlichen Lebens für ein Thema (z.B. Sprache oder soziale Anliegen) begeistern und zusammenführen.
  • Begegnungsräume und Begegnungsanlässe schaffen

Einige konkrete Bilder aus verschiedenen Vernetzungsprozessen - allesamt von TeilnehmerInnen entwickelt und schon umgesetzt