"Die Farbe des Zieles soll im Weg erkennbar sein."

(Martin Buber, sinngemäß) 

Meine Art der Entwicklungsbegleitung baut auf einigen Grundsätzen auf, die sich miteinander kombinieren lassen und so in dieser Form nachhaltigen Erfolg praktisch garantieren:

  • es braucht Beteiligung jener Personen, die für die Umsetzung dann auch eigene Verantwortung übernehmen.
  • das dialogische Prinzip findet soweit als möglich Anwendung, damit erkennbar wird, dass hier keine Machtfragen geklärt werden sollen und dass alle Aspekte und Blickweisen herzlich willkommen sind.
  • "Freiwillige vor" - motivierte und engagierte Personen sind jene, die Entwicklungsprozesse ganz leicht gelingen lassen. Persönliche Stärken werden erkannt, können sich zeigen und können sich entfalten.
  • Bei Entscheidungen ist das Prinzip der Einstimmigkeit dem Reglement der Mehrstimmigkeit vorzuziehen. Sollte die Mehrheit bestimmen (um nicht zu sagen "siegen"), muss es eine besondere Art "des Minderheitsschutzes" geben, damit es keine Verlierer gibt.
  • Entwicklungsprozesse gelingen praktisch immer wenn folgende drei Qualitäten in der Gruppe bewusst gemacht wurden und vorhanden sind:
  1. Verantwortlichkeit (es gibt ein gemeinsames Ziel)
  2. Verbundenheit (es gibt ein "Wir-Gefühl"; ich gehör dazu)
  3. Empathie (ich bin den anderen nicht egal, die anderen sind mir nicht egal)